Am 11. März 1341 gestattete Kaiser Ludwig IV. seinem Sohn, Markgraf Ludwig von Brandenburg, frei gewordene Reichslehen in Sachsen einzuziehen. Damit sollten Gebiete ausgeglichen werden, die benachbarte Fürsten der Mark Brandenburg entzogen hatten. Ein Lehen war Land oder ein Recht, das ein Herrscher einem anderen gegen Treue und Dienste überließ.