In der späten Altsteinzeit hielten sich Jäger und Sammler, also mobile Menschengruppen ohne feste Dörfer, an Elbe und Havel auf, zwei großen Flusslandschaften im heutigen Nordostdeutschland.
Archäologische Funde im Berliner Raum zeigen, dass Menschen diese Gegend schon sehr früh nutzten.
Besonders bekannt sind Rentierjäger in Tegel, heute ein Ortsteil von Berlin-Reinickendorf, die im Bereich des Tegeler Fließtals lagerten und in der eiszeitlichen Landschaft Rentiere jagten.
Dauerhafte Siedlungen gab es damals noch nicht, daher ist „siedeln“ hier eher als zeitweiliges Lagern und Leben in der Landschaft zu verstehen.