1339 bestätigte Markgraf Ludwig einem in der Kirche von Lüben gestifteten Altar Einkünfte aus Schilde. Die Stiftung sollte dem Seelenheil Albert von Möllendorfs dienen, der von einem der Stifter, Brüning, getötet worden war. Schilde liegt heute in der Prignitz bei Wittenberge. Der ungewöhnliche Vorgang verbindet mittelalterliche Rechtspraxis, Religion und persönliche Sühne.