Um 1200 siedelte sich der Templerorden im Land Teltow an, einer Landschaft südlich der Spree im heutigen Berlin und Brandenburg.
Die Templer waren ein geistlicher Ritterorden, der ursprünglich im Umfeld der Kreuzzüge entstanden war.
Sie gründeten einen befestigten Ordenshof in Tempelhof und wirkten an der Entstehung von Tempelhof, Mariendorf und Marienfelde mit.
Bei Richardsdorf, dem späteren Rixdorf und heutigen Neukölln, ist vorsichtig zu ergänzen: Dort gab es wohl zunächst einen Ordenshof, das Dorf Richardsdorf wurde aber erst 1360 unter den Johannitern urkundlich gegründet.