Der Slawenfürst Pribislaw-Heinrich, der christliche letzte Herrscher der Heveller, eines westslawischen Volkes im Havelland, ließ auf der Burg Brandenburg in der heutigen Stadt Brandenburg an der Havel nach der Überlieferung das dreiköpfige Triglav-Götterbild beseitigen.
Zum Zeichen seiner Hinwendung zum Christentum und seiner Nähe zum Reich legte er seine Herrschaftskrone, wohl ein Diadem, in Leitzkau im heutigen Sachsen-Anhalt nieder; im Rohtext war „Leitkzau“ gemeint.
Mit Unterstützung des Brandenburger Bischofs Wigger berief er neun Kanoniker des Prämonstratenserstiftes Leitzkau, also Geistliche eines katholischen Chorherrenordens, nach Brandenburg.
Sie sollten in der Vorstadt Parduin bei der Gotthardtkirche angesiedelt werden, einem frühen Siedlungsbereich der heutigen Altstadt von Brandenburg an der Havel.