König Otto III. beurkundete am 3. Juli 993 in Merseburg, heute in Sachsen-Anhalt, die Schenkung der Orte Poztupimi, dem heutigen Potsdam, und Geliti, dem heutigen Geltow, an das Stift Quedlinburg. Das Stift Quedlinburg war eine bedeutende geistliche Gemeinschaft in Quedlinburg, heute in Sachsen-Anhalt. Die Orte lagen laut Urkunde auf der Insel Chotiemuizles im Gebiet der Heveller, eines slawischen Stammes im Havelland des heutigen Brandenburg. Die Schenkung blieb wohl wirkungslos, da die Orte sich offenbar nicht wirklich in Ottos Besitz, sondern noch in heidnisch-slawischer Hand befanden.