Der jüdische Händler und Reisende Ibrahim ibn Yaʿqūb bereiste von Magdeburg, heute in Sachsen-Anhalt, aus die ostelbischen Landschaften, also die Gebiete östlich der Elbe. Er berichtete über deren Bewohner, bei denen es sich nicht nur um Slawen gehandelt haben soll; die Slawen waren verschiedene Völkergruppen, die damals unter anderem zwischen Elbe, Havel, Oder und Ostsee lebten. Bohlenwege, also Wege aus Holzbohlen, führten ihn durch Wiesen, Dickicht und Morast, wo vorzugsweise die slawischen Burgen lagen. Er rühmte die gute Ausstattung mit Nahrungsmitteln, vor allem mit Getreide, aber auch den reichen Bestand an Pferden sowie die Ausrüstung mit Waffen.