Eine Reise durch die Geschichte Brandenburgs
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928

928 – König Heinrich I. erobert die Brennaburg

Jahr 928 · Brandenburg an der Havel

Um sein Reich gegen slawische Angriffe zu sichern und sich auf einen späteren Kampf gegen die Ungarn vorzubereiten, unternahm König Heinrich I. einen Feldzug gegen die Heveller. Die Heveller waren ein westslawischer Stamm im heutigen Havelland, dessen Hauptburg Brennaburg im heutigen Brandenburg an der Havel lag. Heinrich eroberte die von Wasser umgebene Burg während eines strengen Winters. Der Bericht über die Eroberung enthält die älteste schriftliche Nennung als Brennaburg, während die älteste erhaltene Urkunde von 948 den Namen Brendanburg verwendet. Die Bezeichnung Brennabor ist in mittelalterlichen Quellen nicht belegt und geht auf den böhmischen Jesuiten Bohuslav Balbín im Jahr 1677 zurück.
Heinrich hatte zu dieser Zeit einen Waffenstillstand mit den Ungarn und nutzte ihn für seine Feldzüge gegen die Slawen. Die Eroberung erfolgte wahrscheinlich im Winter 928/929, ist aber erst in einer Jahrzehnte später verfassten Chronik überliefert.

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