Im August 2002 erreichte das schwere Elbehochwasser auch Brandenburg. Am Pegel Wittenberge wurden 734 Zentimeter gemessen – damals der höchste dort registrierte Wasserstand. Durch die gezielte Flutung der Havelpolder konnte der Wasserstand bei Wittenberge um etwa 31 Zentimeter gesenkt werden. Polder sind eingedeichte Flächen, die bei Hochwasser gezielt Wasser aufnehmen können. In Brandenburg entstanden Schäden von rund 242 Millionen Euro.