1968 ließ die DDR-Führung die noch vorhandenen Überreste der Potsdamer Garnisonkirche sprengen. Das barocke Gotteshaus war beim Bombenangriff von 1945 schwer beschädigt worden, sein Turm stand jedoch weiterhin. Die politisch motivierte Beseitigung wurde zu einem der bekanntesten Beispiele für den Umgang der DDR mit Teilen des preußischen Kulturerbes.