Am 21. März 1933 wurde der neu gewählte Reichstag mit einem Staatsakt in der Potsdamer Garnisonkirche eröffnet. Das Treffen von Reichspräsident Paul von Hindenburg und Reichskanzler Adolf Hitler wurde von den Nationalsozialisten propagandistisch als Verbindung zwischen preußischer Tradition und dem neuen NS-Regime inszeniert. Der „Tag von Potsdam“ wurde zu einem wichtigen Symbol der Festigung der nationalsozialistischen Herrschaft.