Im Konflikt mit dem Erzstift Magdeburg wurde Markgraf Otto IV. bei den Kämpfen um Staßfurt durch einen Pfeil verwundet.
In einigen Darstellungen wird die Verwundung direkt mit der Belagerung von Staßfurt verbunden, andere nennen vorher die Gefangennahme bei Frohse.
Die Pfeilspitze ließ sich lange nicht aus dem Kopf entfernen.
Dadurch erhielt Otto IV. den Beinamen „mit dem Pfeil“; trotz der Verwundung kämpfte er 1278 auch bei Dürnkrut an der March auf böhmischer Seite gegen Rudolf von Habsburg.