Im Brandenburger Zehntstreit ergriff Papst Gregor IX. am 18. Februar 1234 Partei für den zuständigen Diözesanbischof.
Er beauftragte den Bischof von Merseburg und dessen Leute, die Markgrafen Johann I. und Otto III. anzuweisen.
Sie sollten dem Bistum Brandenburg den ihm zustehenden Zehnten zukommen lassen.
Der Streit zeigt, wie stark weltliche Herrschaft und kirchliche Rechte miteinander rangen.