Papst Innozenz III. teilte am 26. März 1210 mit, dass Markgraf Albrecht II. von Brandenburg große Teile seines Gebietes besiedeln wollte.
Dieses Land hätten seine Vorfahren und sein Bruder den Heiden entrissen, nun liege es aber noch wüst.
Albrecht wollte dort eine nur dem Papst unterstellte Stiftskirche errichten und dafür sowie zur Verteidigung des Landes zwei Drittel des Zehnten erhalten; ein Drittel sollte der Kirche bleiben.
Damit begann der Brandenburger Zehntstreit, also der Streit zwischen Markgrafen und Bischöfen um kirchliche Abgaben.