Der brandenburgische Slawenfürst Pribislaw-Heinrich, der letzte christliche Herrscher der Heveller, eines westslawischen Volkes im Havelland, starb um 1150.
Seine Witwe Petrissa hielt seinen Tod nach der Überlieferung drei Tage geheim, damit Albrecht der Bär, ein askanischer Markgraf, rechtzeitig zur Burg Brandenburg kommen konnte.
So konnte Albrecht die Brandenburg, die heutige Stadt Brandenburg an der Havel, vereinbarungsgemäß übernehmen.
Danach ließ er die Burg mit einer gemischten Besatzung aus Deutschen und Slawen sichern.